Es freut mich sehr mitteilen zu dürfen, dass die HR for you GmbH weiterwächst.
Enrico Dei Gobbi wird unser Team ab dem 1. Mai 2022 als ausgewiesener Experte in sämtlichen operativen und strategischen Fragestellungen im Personalbereich verstärken.

Vor einigen Wochen erhielten wir einen Anruf eines Geschäftsführers mit der Bitte, ihn bei der Definition der Werte sowie der Führungsgrundsätze für seine Unternehmung zu unterstützen. Diese komplexe Fragestellung sollte möglichst rasch und unkompliziert abgehandelt werden. Mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen und Neugier haben wir den Geschäftsführer daraufhin gefragt, welche Werte er den selbst bei der Führung seiner Mitarbeitenden verkörpert. Diese Rückfrage erstaunte ihn und führte zu einer kurzen Pause in der Telefonleitung. «Ja, das ist in der Tat eine gute Frage, das habe ich mir noch nie so überlegt», war seine ehrliche Antwort.

In den USA und auch in diversen europäischen Nachbarländern wird vermehrt eine bis dato nicht dagewesene Kündigungswelle von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern beobachtet. Woran liegt das? Sind die Arbeitnehmenden nach fast zwei Jahren Corona-Krise müde geworden und sehnen sich nach neuen Aufgaben und Verantwortlichkeiten? Sind sich die Arbeitnehmenden bewusst geworden, dass andere Dinge im Leben einen anderen, vielleicht höheren Stellenwert einnehmen? Ist der lange Arbeitsweg plötzlich ein Thema und das Homeoffice plötzlich liebgewonnen? Solche oder ähnliche Gedanken und Fragen werden vermutlich zu solchen Veränderungsprozessen angeregt haben. Es stellt sich die Frage, ob auch wir in der Schweiz vermehrt mit solchen veränderungswilligen Mitarbeitenden konfrontiert werden. Wird auch unsere Fluktuationsrate in den Unternehmen steigen und gewisse Positionen nur wieder schwer zu besetzen sein?

«Seit meinem Eintritt sind zwei Wochen vergangen, meinen Vorgesetzten habe ich nur am ersten Arbeitstag gesehen». «Vor zwei Wochen bin ich eingetreten, die IT-Infrastruktur funktioniert aber noch immer nicht». «Ich wurde am ersten Arbeitstag herzlich begrüsst, ein Einführungsprogramm habe ich bis heute nicht gesehen». Haben Sie solche Erfahrungen selbst auch gemacht? Oder kennen Sie Leute in ihrem Umfeld, die Ihnen von solchen Gegebenheiten erzählt haben?

«Müssen wir schon wieder Mitarbeiterbeurteilungsgespräche führen»? «Haben wir nicht erst gerade die Mitarbeitergespräche geführt»? «Ich habe keine Zeit für solche HR-Flausen, ich muss Business machen». Solche oder ähnliche Aussagen höre ich immer wieder von Linienvorgesetzten, wenn der typischerweise Ende Jahr anstehende Mitarbeiterbeurteilungsprozess von Seiten Human Resources angestossen wird.

In meiner Funktion als Coach von Stellensuchenden werde ich immer wieder gefragt, ob sich der Rekrutierungsprozess seit dem Start der Corona-Krise im März 2020 verändert hat.

In meiner Arbeit als Coach für Stellensuchende Akademiker und Führungsleute werde ich immer wieder gefragt, ob es wichtig ist, seine Alleinstellungsmerkmale (Uniqe Selling Proposition) zu kennen. Meine Antwort lautet dann jeweils: Ja, unbedingt!

Der Bundesart hat entschieden, dass ab dem 31. Mai 2021 die Homeoffice-Pflicht für jene Betriebe wegfällt, die einmal pro Woche testen. Die seit dem 18. Januar 2021 geltende Verpflichtung wird also gelockert. Nur, was heisst das für die Unternehmen und die Mitarbeitenden? Was ist, wenn die längst ersehnten weiteren Lockerungsschritte folgen und die Homeoffice-Empfehlung ganz wegfällt?

Ende des Jahres 2020 hat uns ein Kunde angerufen und uns um Hilfe bei der Erarbeitung des neuen Personalreglements gebeten. Einerseits wollte er die Vereinheitlichung der Zeitwirtschaft für alle Angestellten im Dokument abbilden, andererseits war es ihm auch ein grosses Anliegen das Reglement den neuesten gesetzlichen Bestimmungen anzupassen. Da das bestehende Reglement über 10 Jahre alt war, gab es doch einige Lücken, die es zu füllen galt.